China: Homosexualität gilt weiterhin als psychische Störung

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In China gilt Homosexualität weiterhin als psychische Störung. Das bestätigte jüngst ein Gericht in der chinesischen Provinz Jiangsu. Es entschied zugunsten eines Verlegers, der Homosexualität in einem Lehrbuch als „psychische Störung“ bezeichnet hatte.

Darin heisst es dass Homosexualität - zusammen mit Cross-Dressing und Fetischismus - zu „häufigen psychosexuellen Störungen“ zähle. Das Gericht sah darin keinen sachlichen Fehler. Geklagt hatte die 24jährige Studentin Ou Jiayong.