Charité: Selbstmordrate steht in direktem Zusammenhang mit der LGBT-Akzeptanz in der Bevölkerung

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Eine neue Studie liefert empirische Belege dafür, dass die Akzeptanz von LGBT in der Bevölkerung eines Landes mit der Selbstmordrate zusammenhängt. Die Studie der Charité Berlin kommt zu dem Ergebnis, dass eine geringe LGBT-Akzeptanz signifikant mit höheren Selbstmordraten verbunden ist.

In Ländern mit einer höheren Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Bisexuellen, seien die Selbstmordraten dagegen signifikant niedriger. Für ihre Studie analysierte die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité die Selbstmordraten von 34 OECD-Ländern und verglich diese mit den Ergebnissen einer kürzlich in diesen Ländern durchgeführten Befragung zur Akzeptanz von Homosexuellen.

Eine andere Studie fand heraus, dass eine LGBT-freundliche Gesetzgebung eines Landes, einen direkten Einfluss auf die Anzahl der Übergriffe auf LGBT hat.