PRIDE1 Aktuell

PRIDE1 Kino-Tipp: Bohemian Rhapsody

Bild: HG
(PRIDE1.de/hg) Seit dem 31. Oktober läuft in den deutschen Kinos das Biopic "Bohemian Rhapsody". Der Film zeigt das Leben und Schaffen von Farrokh Bulsara, besser bekannt als Freddie Mercury und seiner Band Queen. Warum der Film ein Stück schwuler Musik- und Zeitgeschichte ist, erfahrt ihr hier.

Freddie Mercury ist eine Legende. Der Film "Bohemian Rhapsody" erzählt seine Geschichte und die der Band Queen. Ein Muss für Freddie- und Queen-Fans gleichermaßen.

Mit vielen tollen Requisiten und ganz viel Liebe zum Detail wird der Film erzählt. Vor allem die original Aufnahmen von Mercury und nachgestellten Konzerte lassen das Queen-Herz höher schlagen.
Das bewegte Leben von Mercury wird eindrucksvoll dargestellt. Vor allem sein Bewusstsein, nicht für die heterosexuelle Ehe geschaffen zu sein, sondern lieber seinen homosexuellen Neigungen auf einer Rastplatztoilette auszuleben. Auch der Alkohol- und Drogenkonsum wird thematisiert, aber wohl eher in stark abgemilderter Form, um jüngere Zuschauer nicht zu verschrecken. Auch Freddies HIV-Infektion wird thematisiert. Seine lasziven Exzesse werden aber heruntergespielt.

Ganz deutlich wird im Film, wie einsam der Superstar gewesen sein muss. Trotz des großen Erfolges umgibt er sich mit falschen Freunden und Beratern, die ihn ausnutzen. Dazu zählen auch das schwierige Verhältnis zu seiner Familie und Streitigkeiten mit seinen Bandkollegen.

Alles in Allem: Gutes Popcornkino mit vielen tollen Musikstücken und Eindrücken des Bandalltags, die immer wieder für Gänsehautmomente sorgen. Bohemien Rhapsody läuft seit dem 31. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.