PRIDE1 Aktuell

Vermummungsverbot beim CSD in Essen

Foto (c): Ruhr CSD Essen - Dietrich Dettmann
(pride1.de/HG) Am vergangenen Wochenende ist die Polizei beim Christopher Street Day in Essen im Ruhrgebiet gegen Teilnehmer vorgegangen. Der Grund: Vermummungsverbot. Was da los war, hört ihr in der aktuellen Ausgabe vom PRIDE1 Wochenstarter - Heiko spricht mit dem Paraden Versanstalter.

Das Wetter spielte mit, die Laune war gut und eigentlich sollte die Parade zum dies jährigen CSD in Essen losgehen. Aber es gab eine 20 minütige Verzögerung.

Die Polizei forderte den Veranstalter, die Aidshilfe Essen e.V., auf dafür zu sorgen, dass die Doggys und Puppys keine Masken tragen, da diese gegen das Vermummungsverbot verstoßen würden. Es wurde sich friedlich geeinigt, bestätigten sowohl der Veranstalter, als auch die Polizei.

Ein Polizeisprecher sagte, dass im Vorfeld mit der Aidshilfe Essen e.V. neben dem Verlauf der Route der Parade auch andere Punkte besprochen worden sein, die einen reibungslosen Ablauf der Parade ermöglichen sollen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Markus Willeke Geschäftsführer der Aidshilfe Essen e.V. hatte im Gespräche mit PRIDE1 eingeräumt, dass er es nicht für möglich gehalten hätte, dass die Masken der Puppy-Teilnehmer unter das Vermummungsverbot fallen. Deshalb sei man auf diesen Punkt, während der Gespräche, nicht weiter eingegangen. Als Konsequenz will Willeke aber beim CSD im kommenden Jahr dafür sorgen, dass Puppys und Doggys, wie bei anderen CSD in Deutschland auch, ihre Masken auch während der Parade tragen dürfen. Zumal die Doggy und Puppy Szene in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen sei.

PRIDE1 Wochenstarter mit Heiko Greilinger
Montag live, 13.08.2018: 19.00 - 20.00 Uhr
(Wdh.) Freitag, 17.08.2018: 10.00 - 11.00 Uhr
(Wdh.) Sonntag, 19.08.2018: 13.00 - 14.00 Uhr

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